Ziel der Vitalstofftherapie,in der Fachsprache auch bekannt als Orthomolekulare Medizin, sind die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit sowie die Vorbeugung  chronischer Erkrankungen, wie z. B. Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Das Prinzip der Orthomolekularen Medizin beruht daher auf der gezielten und teilweise sehr hohen Zufuhr von Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe).
Dabei kann sie auch schulmedizinische Behandlungsmethoden begleitend ergänzen

Kann der natürliche Bedarf des Organismus durch die Ernährung nicht gedeckt werden, müssen diese Nährstoffe gezielt ergänzt werden. Die orthomolekulare Medizin bildet dabei die wissenschaftliche Grundlage für die optimale Versorgung
des Organismus mit den jeweiligen Mikronährstoffen.

 

Besonders hoch ist der Mikronährstoffbedarf:

  • während der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
  • in Zeiten erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung
  • in Schwangerschaft und Stillperiode
  • in den Wechseljahren
  • im Alter
  • bei Schadstoff- und Umweltbelastungen
  • unter der Einnahme von Hormonen
  • bei vermehrter Kohlenhydratzufuhr
  • bei starkem Streß
  • bei Krankheit
  • Raucher und Menschen mit starkem Alkoholkonsum

 

Sowie diverse Medikamente (z.B. Antibiotika, Antibabypille, Psychopharmaka usw.) beeinträchtigen oder entziehen dem Körper die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen und erhöhen so den Bedarf an bestimmten Nährstoffen.

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
(Linus Pauling)